Wenn Gott dir die Zügel aus der Hand nimmt
TAROT-AUSBLICK April 2026: Die allesverändernde Fügung
Der April im Zeichen des Schicksalsrads
Wir Menschen sind die einzige Spezies, die ihre Identität und ihr Selbstbild darum errichtet, wie viel Kontrolle und Einfluss wir über unser Schicksal haben.
Das ist das zweischneidige Schwert, die Rasierklinge auf der wir tanzen:
- Selbstermächtigung vs. Hybris
- Schöpferkraft vs. Bürde der Selbstführung
- Willenskraft vs. Egoverblendunng
Der Schatten der Schöpferkraft und unseres Willens zur Macht ist dabei, dass wir die Verbindung zu dem Puls unterhalb aller Dinge verlieren, unser Angeschlossen-Sein an die universale Lebensenergie, deren Weisheit tanzt und strömt, so wie sie es will.
Sie ist die Wahrheit - nicht ich.
Sie ist die Weisheit - nicht ich.
In unserem verzückten, in unserem verrückten, in unserem rechtmäßigen Zustand sind wir sie:
Ihre willigen Gefäße.
Ihre ausführenden Organe.
Aber wann immer wir aus ihrer Grazie herausfallen, verschlingt uns unser Ego und aus dem Willen zur Macht, aus unserer kreativen Schöpferenergie wird blanke Zerstörungswut:
EROS verkehrt sich in THANATOS.
Wenn du das Weltgeschehen auch nur mit einem Fuken Aufmerksamkeit mitverfolgt hast, muss ich dir sicher nicht sagen, dass wir kollektiv in den letzten Wochen in einen neuen Abgrund von Thanatos gefallen sind.
Die Welt versinkt in Chaos. Wir stehen womöglich an der Schwelle zu einem neuen Weltkrieg. Die Wirtschaft bricht ein. Harte Zeiten kündigen sich an.
Zeiten, die so viel schwieriger und zerstörerischer sein könnten als noch die P(l)andemie vor einigen Jahren und das Ende unserer Kultur, wie wir sie kannten, einläuten könnten.
Wie passend also, dass sich für die Energie des Aprils die folgende Karte gezeigt hat:
DAS RAD DES SCHICKSALS
Das Schicksalsrad ist eine der mysteriösesten Karten im TAROT.
Denn diese Karte läutet vorallem eines ein:
Eine Wendung, eine schicksalhafte Fügung, die wir nicht vorhersehen konnten.
Plötzlich greift eine höhere Macht in das Geschehen, in unseren Lebenslauf ein … und ZACK … ist nichts mehr so wie es war.
Ist nichts mehr so wie es scheint.
Ultimativ ist das Erlösung in Reinform: Anzuerkennen, dass wir ES nicht in der Hand haben.
Dass wir ES ultimativ NIE in der Hand hatten - und dass wir nun wieder zurück in seine Gnade fallen und zurückübernommen werden von einer Intelligenz, die uns übersteigt.
Das Schicksalsrad ist der Moment, in dem Gott zurück auf der Bildfläche erscheint … und uns die Zügel aus der Hand nimmt.
Für den April bedeutet das:
- wir bewegen uns in unbekanntes Terrain
- wir kennen diesen dunklen Wald nicht
- aber wir werden durch die Dunkelheit navigiert, getanzt
Vertrauen, Hingabe, Devotion. Tiefes Zu- und Nach-Innen-Hören. Die ultimative Erinnerung: Wir sind machtlos. Und das ist das Beste, was uns passieren kann.
Gott sei Dank haben wir es nicht in der Hand.
ES hat uns in der Hand. Und in seinen Händen wird unsere Seele Pudding.
Mach dich bereit für Überraschungen.
Für all das, was du nicht kommen sehen könntest.
Es ist so viel besser als du denkst.
Es ist das Beste, was dir jetzt passieren kann.
Lass dich leiten & weg:weisen.
Liebe, Rage & Ekstase,
Ildiko
PS:
Möchtest Du wissen, was der April sonst noch für Dich bereit hält und einen Blick hinter die Kulissen Deines Lebens werfen?