Was haben KI und Dating Apps gemeinsam?
Die gruseligen Gemeinsamkeiten von KI und Dating Apps.
The Good, the Bad and the Ugly:
Wie sich KI-Nutzung wirklich auf Dein Business auswirkt - Meine persönlichen Beobachtungen
Ich erinnere mich nur zu gut an die euphorische Anfangsphase von KI.
Als ich 2023 als Copywriterin gestartet bin, galt die Nutzung von KI als der neueste, heiße Sch*iß.
Als die eine Sache, die du jetzt unbedingt lernen solltest/wolltest. Als der neue Zug, auf den es aufzuspringen galt um einer glorreichen, automatisierten Zukunft entgegen zu reiten.
Die eine magische Technologie, die Content- und Kundengewinnung übernehmen und uns alle reich & glücklich machen würde …
Und wenn du dir ansiehst, was auf Social Media-Plattformen gerade so die Runde macht, scheint es so, als würde diese kollektive Trance anhalten … aber die wenigsten sprechen darüber, was wirklich hinter den Kulissen des KI-Hypes passiert.
Ich erinnere mich auch nur zu gut an meine frühe Studentenzeit, als Dating Apps wie Tinder der neueste heiße Sch*iß waren.
Die erlösende Technologie, die uns mit einer endlosen Auswahl an potenziellen Traumpartnern vernetzen und uns alle mit geilem Sex am Fließband & beglückenden Begegnungen versorgen sollte.
Ich hatte immer schon eine starke Aversion gegen die Dating Apps und konnte mich nie dazu bewegen, mir ein Tinder-Profil zu erstellen.
Aber alle meine Freundinnen waren damals auf den Dating Apps und regelrecht berauscht von ihnen.
Ich beobachtete wie eine meiner Freundinnen nach der Trennung von ihrem langjährigen Partner von einem aufregenden Date aufs nächste hüpfte. Jedes Mal zwischen Euphorie und psychischem Absturz, wenn sich der ach so vielversprechende Tinder-Typ dann nach ein paar heißen gemeinsamen Nächten stillschweigend wieder aus dem Staub machte und meine Freundin enttäuscht zurückließ.
Ich erinnere mich an abartig-schockierende Geschichten von Freundinnen über die nicht-einvernehmliche s*xuelle Handlungen ihrer “Tinder-Dates” wie z.B. Würgen beim Sex und allerlei andere Übergriffigkeiten, für die ich einen Typen bei der Polizei anzeigen, öffentlich kastrieren und ins Gefängnis werfen lassen würde.
Ich erinnere mich an herzzerreißende Geschichten über Abtreibungen und schwache, verzogene Männer, die weit und breit nicht mehr zu sehen waren, sobald ihre hedonistischen Ausschweifungen reale negative Konsequenzen hatten.
Am meisten erinnere ich mich aber an ein zentrales untersschwelliges Gefühl: Die innere Zerrüttung und psychische Destabilisierung, die ich bei so vielen meiner damaligen Freundinnen wahrnahm, die die Apps nutzten als sie ihren Boom erlebten.
Das Oszillieren zwischen der anfänglichen Euphorie einer neuen Begegnung und der sich fast unausweichlich einstelllenden bodenlosen Enttäuschung danach, wenn sie morgens allein aufwachten um festzustellen, dass sie wieder auf einen Schaumschläger reingefallen waren, der ihnen am Abend davor genau das erzählt hatte, was sie hören wollten - aber nie irgendeine ernsthafte Absicht hatte, seine grandiosen Versprechen einzulösen.
Trotzdem versuchten mich viele Menschen damals in meiner Studentenzeit davon zu überzeugen, dass ich SO VIEL SPASS verpassen würde, weil ich mich weigerte, auf den Apps zu sein.
Mein ungutes Bauchgefühl blieb.
Und damit auch meine Verweigerung, dem fleischlichen Onlineshop beizutreten.
Fast forward 2026:
- Dating Apps haben nicht nur den Datingmarkt sondern auch die Beziehungen zwischen Männern und Frauen nachhaltig zerstört.
- Kennenlernen im “echten Leben” ist für viele Menschen unmöglich geworden, weil die meisten von uns das Flirten in der freien Wildbahn verlernt haben.
- Die Krise der männlichen Einsamkeit, die Tatsache, dass immer weniger Menschen überhaupt noch se*xuell aktiv sind
- Bindungsstörungen allerlei Arten, Ghosting, emotionales Breadcrumbing, das Aussterben des Gentlemans, männliche Fragilität
- Menschen, die dem anderen Geschlecht nicht mehr vertrauen können oder wollen
- Immer mehr Menschen, die lieber Single bleiben als sich dem traumatischen Wahnsinn des modernen Datings auszusetzen
… and the list goes on.
Was hat das alles mit KI und Unternehmertum zu tun?
Mehr als du denkst!
In den letzten beiden Jahren habe ich als Copywriterin mehrfach miterlebt, wie einige der brillantesten, erfolgreichesten Unternehmer, die ich kenne, ihre langjährigen Businesses gegen die Wand gefahren haben …
Weil sie statt auf den Input ihres Teams und die Ideen ihrer Mitarbeiter zu hören, der berühmt-berüchtigten AI-Psychose zum Opfer fielen:
… Dem Glauben, dass Claude oder Chat-GPT uns nicht nur sofort einen Onlinekurs oder ein anderes digitales Produkt zusammenstellen kann, den uns Kunden aus der Hand reißen wollen wie die warmen Semmeln.
… Die Illusion, dass ein KI-Chatbot ein guter Ratgeber im Bereich Marketingstrategie, Positionierung, Skalierung, Copywriting oder Contenterstellung ist.
… Der Irrglaube, dass wir AI unsere neuesten Produkte und Angebote designen lassen können (Newsflash: solche Seiten und Homepages ziehen bei guten Kunden nicht - sie durchschauen die Nummer sofort & stempeln dich und dein Angebot als billig & beliebig ab, egal wie gut du arbeitest)
… statt dem Pochen und Pulsen unserer intuitiven Kreativität zu lauschen und uns in das hineinzufühlen, was unsere Zielgruppe und die Menschen da draußen in diesen kritischen Zeiten wirklich brauchen.
Ich habe Kunden mit riesigen Emaillisten mit zehntausenden Subscribern betreut - vor und nach KI.
Vor KI:
Die Menschen waren begeistert und hatten echtes Vertrauen in den Anbieter.
Hohe Klick- und Openraten und ebenso hoher Umsatz, der durch diese Emails generiert wurde.
Eine echte Identifikation mit der Brand & ihren Werten, weil sie fühlbar, menschlich, atmend …. anziehend war.
Nach KI:
Ein kurzes anfängliches High, kurzfristig mehr Umsatz, mehr Produktivität & die Euphorie, auf den neuen, aufregenden Zug aufgesprungen zu sein (erinnerst du dich an die Anfänge der Dating Apps? Just saying …)
Im Laufe der Zeit: immer weniger Relevanz des Contens für die Zielgruppe, sinkendes Interesse, sinkende Klickraten, die Verkaufszahlen fallen in den Keller und das davor jahrelang mühsam aufgebaute Vertrauen zu den Kunden ist dahin.
Es bleibt der schale billige Nachgeschmack … ganz ähnlich wie das Erwachen am nächsten Tag mit einem Tinder-One Night Stand.
Der Prozess ist schleichend. Aber da ich mittlerweile genug Daten aus meiner eigenen Arbeit habe, sehe ich die Parallelen zu den Dating Apps:
- es beginnt mit Begeisterung, Optimisums und dem Gefühl grenzenloser Möglichkeiten
- nach dem ersten Flirts mit der KI und den ersten schnellen Erfolgen tritt eine Form von Zerrüttung ein:
- die Zielgruppe und Kunden merken, dass irgendetwas “off” ist, dass der Content platt, leer und seelenlos wird
- es macht sich ein Gefühl von Enttäuschung und Betrogen-Worden-Sein breit
- das Vertrauen in den Anbieter schwindet, das Interesse an dessen Content, Inhalten und Marketing nimmt rapide ab
- die Beziehung zwischen Anbieter und Zielgruppe wird immer “lockerer”, “unverbindlicher”, Kunden wollen sich nicht mehr so binden wir früher … und verläuft sich schließlich ganz im Sand.
Die meisten Unternehmen und Brands, die besonders im Bereich Copywriting und Newsletter-Marketing vor 2-3 Jahren auf den KI-Zug aufgesprungen sind, erleben gerade ein bitteres, ernüchterndes Erwachen:
Ihre riesigen Newsletterlisten, die eines ihrer wichtigsten Marketing- und Verkaufstools waren, schrumpfen und Emails werden weder geöffnet noch gelesen.
Sie verlieren auf Social Media Follower oder stagnieren oder können über Social Media trotz extrem hoher Follower-Zahlen kaum noch ihre Angebote und Produkte verkaufen.
Sämtliche Online-Businesses geraten dadurch immer mehr unter Zugszwang, weil mittlerweile jeder weiß, dass jeder nur noch hohlen KI-B*llsh*t verkauft und niemand mehr Bock hat auf Content und Produkte, die aus der AI-Konservenbüchse kommen.
Aber ich habe auch das genaue Gegenteil gesehen bei dem Teil meiner Kunden, die wirklich zuhören und mit ihrem fühlenden Zentrum in Verbindung geblieben sind.
Die ihre Kreativität & Menschlichkeit nutzen und mit ihr führen.
Die Abläufe an die KI outsourcen, wo es Sinn macht - aber nicht das kreative Herz, die Seele und Vision ihres Unternehmens abtreten.
Diese Businesses boomen gerade und generieren mehr Umsatz denn je zuvor, weil sie sich auf drei zentrale Werte fokussiert haben:
Sie führen mit Menschlichkeit.
Sie verkaufen über Resonanz & tiefes Zuhören.
Sie geben den kreativen Kern ihrer Arbeit nicht an die KI ab, sondern machen ihn bewusst GRÖSSER.
Und sie haben noch eine Sache gemeinsam:
Sie sind durch die Schule meines kreativen Mentorings “Marketing Muse” gegangen, haben dessen Prinzipien verinnerlicht, zu ihren eigenen gemacht und sind damit durchgestartet:
Ich habe im Moment noch wenige freie Plätze für diese exquisite persönliche Begleitung mit mir.
Wenn du fühlst, was durch mich spricht, dann lass uns reden!
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Sichere dir hir dein Gespräch!
Liebe, Rage & Ekstase,
Ildiko